Mediation
 

Seit dem Schuljahr 2017/18 arbeiten die Schulmediatoren ehrenamtlich an der Ludgerus Grundschule.

Frau Michel-Kemper und Herr Neumeister wurden von dem gemeinnützigen Verein Seniorpartner in School (SiS) nach den Richtlinien des Bundesverbandes für Mediation ausgebildet. Weitere Informationen zur Tätigkeit von SiS sind auf der Homepage von SiS NRW (hhtp://seniorpartner-nrw.de/) zu finden.

Kinder, die Streit oder/und Probleme haben, lernen schlechter, weil sie mit ihren Gedanken einfach woanders sind; dem Unterricht konzentriert zu folgen, fällt ihnen in diesem Zustand schwer. Die Schulmediatorinnen versuchen, Schülerinnen und Schüler bei allen sozialen Konflikten - vom Beziehungsproblem bis zur Gruppenauseinandersetzung - mit den Mitteln der Mediation zu unterstützen und zu helfen. Dabei widmen sie sich ausschließlich den Konflikten zwischen den Kindern (nicht zwischen Schülern und Lehrern, zwischen Schülern und Eltern oder zwischen Lehrern und Eltern). Grundsätze ihrer Arbeit sind: Freiwilligkeit, Vertraulichkeit, Allparteilichkeit und respektvoller Umgang miteinander.

In den Mediationsgesprächen werden den Kindern keine Lösungen vorgegeben; vielmehr erfahren die Kinder Hilfe und Unterstützung dabei, selber Wege aus ihren Konflikten zu finden, die beide Parteien akzeptieren können. So gibt es nur Gewinner. Die Schüler lernen dabei, Handlungsalternativen als persönliche Strategie zur gewaltfreien Konfliktbewältigung einzusetzen. Gelöste Konflikte empfinden Schüler als große emotionale Erleichterung, was es ihnen erleichtert, sich wieder auf das Lernen zu konzentrieren. Durch diese Erfahrung werden ihre kommunikativen und sozialen Kompetenzen gefördert: die Ausdrucksfähigkeit für Situationen und Gefühle, die Bereitschaft, sich in sich und in andere einzufühlen. Zugleich machen die Kinder die Erfahrung, selber Probleme lösen zu können. Dadurch werden ihr Selbstbewusstsein und ihre Persönlichkeit gestärkt.

Die Schulmediatorinnen sind an jedem Donnerstag zwischen 09.30 Uhr und ca. 13.00 Uhr in der Schule. Die Gespräche zwischen den Konfliktparteien und den Mediatorinnen - bei Bedarf auch Gespräche mit einzelnen Kindern - finden ungestört in einem dafür vorgesehenen Raum statt. Die Inhalte unterliegen der Schweigepflicht und können nur mit Zustimmung aller Beteiligten an dritte Personen weitergegeben werden.

 



 
 
     
 
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